Aufgrund der außer Kontrolle geratenen Waldbrände in Teilen Griechenlands wurde auch Hilfe aus Deutschland angefordert. Der hessische Verband wird von fünf Kameraden der Feuerwehr Dieburg unterstützt, die am Montagmittag gemeinsam mit Kräften aus dem gesamten Landkreis Darmstadt-Dieburg den langen Weg nach Griechenland angetreten sind.

Als Führungskomponente kommt der ELW 1 der Feuerwehr Dieburg zum Einsatz; auch ein Reisebus eines Unternehmens aus Groß-Zimmern wird mitgeführt, um die Mannschaft bis nach Athen zu transportieren.

Neben Bürgermeister Frank Haus war auch Landrat Klaus-Peter Schellhaas am Hauptstützpunkt, um die sich dort sammelnden Kräfte zu verabschieden.

Gegenwärtig befindet sich der Verband aus diversen Hilfsorganisationen mit 165 Einsatzkräften und 35 Fahrzeugen auf der Fähre Zeus-Palace, die in Ancona am Mittwochnachmittag abgelegt hat und am Donnerstag gegen 10:00 Uhr den Hafen von Patras in Griechenland nach 22 Stunden Überfahrt erreichen soll.

Von dort sieht der Verband einer weiteren Fahrt von rund 220 Kilometern bis nach Athen entgegen, wo das Vorauskommando bereits in enger Abstimmung mit der örtlichen Einsatzleitung die ersten Einsatzaufträge abstimmt.

Der Marsch dauert insgesamt voraussichtlich rund 48 Stunden. Auf den Zwischenstopps widerfuhren die Einsatzkräfte große Hilfsbereitschaft: Banner mit Danksagungen säumten Autobahnbrücken und bei den kurzen Pausen auf Raststätten und Parkplätzen wurden den Kameraden Bilder und Glücksbringer von Kindern überreicht.