Die Feuerwehr Dieburg wurde am Sonntagnachmittag zu mehreren Unwettereinsätzen im Stadtgebiet sowie in Nachbarkommunen alarmiert. Grund hierfür war das Sturmtief Eberhard, das mit orkanartigen Böen von mehr als 100 km/h über den Landkreis hinwegzog.

Auf die Bahntrasse zwischen Dieburg und Babenhausen waren in der Nähe des Dammweges Bäume gestürzt, sodass das Triebfahrzeug einer Regionalbahn darüber rollte; Fahrgäste wurden dabei keine verletzt. Mit Motorsägen wurden die Bäume beseitigt, der Zug konnte nach etwa 90 Minuten in Abstimmung mit dem Notfallmanagement der Deutschen Bahn die Fahrt fortsetzen.

Nach Groß-Zimmern wurde die Drehleiter zu einer größeren abgetragenen Dachkonstruktion angefordert. es waren umfangreiche Arbeiten an dem Dach erforderlich (Bericht der Feuerwehr Groß-Zimmern).

Auch auf der Kreisstraße 128 waren mehrere Bäume auf die Fahrbahn gestürzt, die jedoch ohne größeren Aufwand von Kräften der Feuerwehr beiseite geräumt werden konnten.

Rund um das Landratsamt drohten mehrere größere Äste aus enormer Höhe auf Gehwege zu stürzen. Nach einer ersten Einrichtung von Absperrungen wurden diese mithilfe der Drehleiter schließlich beseitigt.

In den oberen Geschossen des Kreishauses hatte der starke Wind Fassadenelemente teilweise abgerissen, sodass diese über die Drehleiter entfernt oder mit anderen Hilfsmitteln befestigt werden mussten.

An mehreren Stellen im Stadtgebiet drohten weiterhin Bäume, Schilder und Plakate zu stürzen, sodass die Feuerwehr tätig werden musste.

Insgesamt wurden bis in die frühen Abendstunden acht Einsatzstellen abgearbeitet.

Pressebericht: Dieburger Anzeiger, Darmstädter Echo