Das Vorgehen bei Zwischenfällen mit Gefahrstoffen stellt die Freiwilligen Feuerwehren personell, taktisch und technisch vor denkbar hohe Anforderungen. Dabei gilt es, die Vorgaben der FwDV 500 umzusetzen und zugleich mit dem zur Verfügung stehenden Material und Personal adäquate Hilfe zu leisten.

Die Gefahrstoffe werden unterschieden nach chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren, sodass in Abhängigkeit des vorgefundenen Stoffes unterschiedlichstes Handeln erforderlich wird. Zur Vertiefung und Sensibilisierung der verschiedenen Thamtiken, die sich aus dem Umgang mit Gefahrstoffen an Einsatzstellen ergeben, wurden durch den Fachbereich GABC über Stationsausbildungen die Einsatzgrundsätze, Messgeräte sowie das zwingend erforderliche Fachwissen in den einzelnen Nachtalarmzügen vermittelt.