Im Rahmen des gemeinsamen Närrischen Empfangs von Karnevalverein Dieburg 1838 e. V. und Stadt Dieburg wurde der Feuerwehr Stadt Dieburg die „Holzisch Latern“ überreicht. Um 11:11 Uhr begann die Veranstaltung für zahlreiche Zuschauer und  auch eine Abordnung der Feuerwehr in der Römerhalle.

Dieses Jahr saß in der ersten Reihe, respektive am ersten Tisch, eine mehrköpfige Delegation der Dieburger Feuerwehr, angeführt von Stadtbrandinspektor Carsten Hammer und dem ersten Vorsitzenden des Fördervereins Steffen Acker.

Nach den Grußworten und Vorträgen zahlreicher Amts- und Würdenträger ging es los mit dem Ehrungsreigen für verdiente Fastnachter. Hier fanden Ehrenmützen neue Träger und Bajazz-„Pokale“ gerührte Besitzer. Zum Schluss jedoch kam der Höhepunkt dieser fast „kleinen Fastnachtssitzung“

Als Einstimmung gab es einen Fastnachtsvortrag von Norbert Roth, einem Urgestein der Mainzer Fastnacht und Träger der Laterne 2014.

Die Laudatio hielt der bekannte Bühnenschauspieler und Empfänger der Laterne im vergangenen Jahr, Michael Quast, der in seiner Rede auch die Bedeutung des Ehrenamtes für die Gesellschaft hervorhob. 

Bei der „Holzisch Latern“ handelt es sich um die höchste externe Auszeichnung des KVD, seines Zeichens der mitgliederstärkste deutsche Karnevalverein. Mit dieser außergewöhnlichen Laterne werden besondere Würdenträger ausgezeichnet; die Feuerwehr Dieburg reiht sich damit in eine Gruppe ganz besonderer Personen und Organisationen ein: Neben Heinz Schenk, Norbert Blüm, Hans-Joachim Heist, dem Kikeriki-theater und den Rodgau Monotones findet sich auch die Augsburger Puppenkiste unter den Trägern der Laterne.

Schließlich kam der große Moment, die Übergabe an die Feuerwehr. Gerne kamen Dieburgs Brandschützer auf die Bühne um Ihre „Holzig“ entgegenzunehmen. In seiner Dankesrede verwies Stadtbrandinspektor Hammer auf die rund eine Million freiwilligen Feuerwehrleute in Deutschland, für welche diese Ehrung stellvertretend gerne angenommen wird. Er schloss mit dem Motto der Feuerwehren: „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“.

Während der Verleihungsveranstaltung wurden die Einsatzkräfte zweimal alarmiert; aufgrund der dringlichen Meldung „Gasgeruch in Wohngebäude“ verließen die Kameraden das im Anschluss stattfindende Mittagessen etwas früher.