Datum: 22 März, 2026 um 14:36 Uhr
Alarmierungsart: TME
Dauer: 40 Minuten
Einsatzart: Hilfeleistung > H 1
Einsatzort: Dieburg/Spießfeld
Fahrzeuge: ELW, HLF 20
Einsatzbericht:
Während die Freiwillige Feuerwehr bereits mit der Bekämpfung eines PKW-Brandes beschäftigt war, gingen über den Notruf 112 zusätzliche Hinweise ein: Kinder meldeten, dass sich in der Nähe des Spießfeldes ein Reh in einem Elektrozaun verfangen habe. Umgehend wurden weitere Kräfte nachalarmiert, die den Einsatz übernahmen.
Da das betreffende Gebiet rund um das Spießfeld nur eingeschränkt befahrbar war, mussten die Einsatzkräfte die letzten rund 600 Meter zu Fuß mit dem benötigten technischem Gerät zurücklegen.
Vor Ort fanden sie einen jungen Rehbock vor, der in einem leicht wasserführenden Graben lag und sich mit seinem Geweih in einem unter Strom stehenden Weidezaun verfangen hatte. Das Tier versuchte mehrfach, sich selbst zu befreien, was jedoch ohne Erfolg blieb.
Die Feuerwehr fixierte den Rehbock behutsam am Geweih, um weitere Verletzungen zu verhindern, und durchtrennte anschließend mit technischem Werkzeug die gespannten Seile des Zauns.
Unmittelbar nach der Befreiung sprang der Rehbock auf und rannte augenscheinlich unverletzt in den angrenzenden Wald davon – leider so schnell, dass keine Personalien aufgenommen werden konnten.
Hervorzuheben ist das folgerichtige Handeln der aufmerksamen Kindern wegen der schnellen Meldung, durch die dem Tier vermutlich Schlimmeres erspart blieb.