Datum: 1. August 2019 
Alarmzeit: 17:51 Uhr 
Alarmierungsart: TME 
Dauer: 6 Stunden 49 Minuten 
Art: Brandeinsatz > F 2 
Einsatzort: Groß-Zimmern 
Einsatzleiter: Stadtbrandinspektor 
Fahrzeuge: ELW, LF 16/12, DLK 23/12, TLF 20/40 SL, LF 16, RW 1, FLF, WLF 1, AB-AS, KdoW, MTF 1 
Weitere Kräfte: Brandschutzaufsichtsdienst, Feuerwehr Groß-Zimmern, Feuerwehr Gundernhausen, Feuerwehr Klein-Zimmern, Feuerwehr Münster, Polizei, RTW, SEG JUH 


Einsatzbericht:

In einem Wohngebäude in Groß-Zimmern wurde das Auslösen von Heimrauchmeldern sowie eine Rauchentwicklung aus dem betreffenden Gebäude gemeldet. 

Zur Unterstützung der Nachbarwehr wurde zuallererst die Drehleiter aus Dieburg nachgefordert. Aufgrund der Rückmeldungen und der aus Dieburg sichtbaren Rauchentwicklung erfolgte bereits auf der Anfahrt eine Nachalarmierung als Vollalarm aller Dieburger Kräfte. 

Die Drehleiter DLK 23/12 wurde in Stellung gebracht und der Innenangriff mit zwei C-Rohren eingeleitet. Mehrere Trupps unter Atemschutz waren im Einsatz, um den Brand in einer Wohneinheit auf etwa 100 Quadratmetern zu löschen, der sich auch auf das Dach ausgebreitet hatte. Neben den Feuerwehren aus Dieburg und Groß-Zimmern waren auch die Kräfte aus Gundernhausen mit Atemschutzgeräteträgern und Münster mit dem Teleskopmast im Einsatz.

Aus Reinheim-Spachbrücken, Georgenhausen und Zeilhard wurde die Einsatzstelle schließlich mit weiteren Atemschutzgeräteträgern versorgt, um die Kräfte vor Ort auszutauschen. Hierzu kam auch der Abrollbehälter AB-AS aus Dieburg zum Tragen, aus welchem die Kameraden mit der erforderlichen Technik versorgt wurden.

Über den ELW aus Dieburg wurde der Funkverkehr der gesamten Einsatzstelle abgewickelt.

Der Einsatz dauerte bis in die Nacht. Kurz vor Mitternacht wurden die noch an der Einsatzstelle befindlichen Kameraden aus Dieburg durch anderen Kräfte des diensthabenden Nachtalarmzuges ausgelöst.

Da die Vorbereitungen des THW noch mehrere Stunden in Anspruch nahmen, konnten die Einsatzkräfte aus Dieburg gegen 0:40 Uhr die Einsatzstelle verlassen und sich für etwa zwei Stunden zuhause und im Stützpunkt erholen.