Datum: 28 August, 2026 um 01:44 Uhr
Alarmierungsart: TME
Dauer: 2 Stunden 1 Minute
Einsatzart: Hilfeleistung > H 1
Einsatzort: Dieburg
Fahrzeuge: ELW, LF 20, HLF 20, KdoW, MTF 1, PKW 1
Weitere Kräfte: Polizei


Einsatzbericht:

Eine Vielzahl von Einsatzstellen infolge eines Unwetters mit Starkregen und Sturmböen hat die Freiwillige Feuerwehr Dieburg in der Nacht zum Freitag beschäftigt. Der erste Alarm erfolgte für einen Zug der Feuerwehr zu mehreren umgestürzten Bäumen auf der Kreisstraße K 128.

Bereits während des Eintreffens der Einsatzkräfte am Feuerwehrhaus gingen über die Leitstelle weitere Meldungen aus dem gesamten Stadtgebiet ein. Aufgrund der sich schnell entwickelnden Flächenlage wurde umgehend ein weiterer Zug der Feuerwehr nachalarmiert.

Um die Vielzahl der Einsatzstellen koordiniert abarbeiten zu können, besetzten speziell ausgebildete Kräfte der Informations- und Kommunikationseinheit (IuK) die Feuerwehrzentrale. Die IuK-Einheit unterstützt die Einsatzleitung insbesondere bei der Kommunikation, Dokumentation, Lageführung und Einsatzkoordination. Gleichzeitig wurde eine Technische Einsatzleitung (TEL) in Stabsform eingerichtet, um die eingehenden Meldungen zu erfassen, Prioritäten festzulegen und die verfügbaren Einsatzkräfte gezielt einzusetzen.

Zur schnellen Lageerkundung wurden drei Sichtungsfahrzeuge in unterschiedliche Bereiche des Stadtgebiets entsandt. Deren Aufgabe bestand darin, die gemeldeten Einsatzstellen anzufahren, das tatsächliche Schadensausmaß festzustellen und die Informationen an die Technische Einsatzleitung zu übermitteln. Auf Grundlage dieser Erkundungen wurden die Einsatzstellen priorisiert und die entsprechenden Einsatzfahrzeuge zur Abarbeitung entsandt.

Der Schwerpunkt der Einsätze lag auf der Beseitigung von umgestürzten oder entwurzelten Bäumen, die Straßen, Wege und Verkehrsflächen blockierten oder eine Gefahr für die Bevölkerung darstellten. Insgesamt arbeiteten die Einsatzkräfte elf Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet ab.

Nach mehreren Stunden konnte die Flächenlage vollständig abgearbeitet und alle gemeldeten Gefahrenstellen beseitigt werden. Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand.