Am vergangenen Samstag fand die jährliche Tagesübung der IuK-Gruppe statt.

Durch einen externen Referenten wurden flächendeckende und unübersichtliche Einsatzszenarien vorbereitet und im Verlauf der Übung abgearbeitet und schließlich nachbesprochen.

Die Übung fand erstmalig ausschließlich mit den Mitgliedern der IuK-Gruppe statt und ist der Lückenschluss zu zuvor stattfindenden Schulungen und Stabsrahmenübungen der Führungskräfte.

Die Aufgabe bestand darin, Rückmeldungen zu bündeln, Informationen zu verarbeiten und an die entsprechenden Führungsebenen weiterzugeben.

Eingesetzt wurden zunächst der Einsatzleitwagen und die örtliche Einsatzzentrale sowie im weiteren Übungsverlauf ergänzende Sichtungsfahrzeuge.

Der externe Referent bereitete drei Einsatzszenarien vor:

Im ersten Szenario wurde ein Brand in einer Produktionshalle eines Dieburger Gewerbebetriebs angenommen. Die ersten Rückmeldungen meldeten eine Ausbreitung in den nachbarschaftlichen Bereich. Der Fokus lag hierbei auf der Kommunikation und Dokumentation an der Einsatzstelle, die Errichtung eines Bereitstellungsraumes und den Nachforderungen weiterer Einsatzkräfte.

Das zweite Szenario sah einen ausgedehnten Vegetationsbrand vor. Die Einsatzstelle wurde in fünf Abschnitte aufgeteilt. Jeder Abschnitt gab zu Beginn seine Lagemeldung durch. Die örtliche Einsatzleitung hatte die Aufgabe, eine Lagekarte mit entsprechender Lagedarstellung zu führen und weitere Kräfte nachzufordern. Auch die Errichtung von zwei Bereitstellungsräumen wurde eingeleitet.

Den Abschluss bildete eine Flächenlage. Dargestellt wurde ein Unwetterereignis im gesamten Stadtgebiet. Zunächst wurden 25 Einsatzstellen eingespielt, welche fiktiv von der Zentralen Leitstelle Darmstadt-Dieburg an die örtliche Einsatzzentrale gemeldet wurden.

Im weiteren Verlauf wurden die Einsatzstellen in der Einsatzzentrale priorisiert und die Sichtungsfahrzeuge gaben die ersten Rückmeldungen mit der geschätzten Einsatzdauer, benötigten Einsatzmitteln und der tatsächlichen Priorität durch. Ziel war es, den Einsatz rückwärtig zu führen und die Einsätze systematisch abzuarbeiten. Das Stadtgebiet wurde hierzu in drei Quadranten eingeteilt und die Sichtungsfahrzeuge entsprechend zugeordnet.

In den nächsten Übungsdiensten werden die erreichten Kenntnisse weiter gefestigt und die Fähigkeiten weiter ausgebaut.